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May 16 2018

Le Roman de ma femme
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May 07 2018

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Count Dankula's Speech At Day For Freedom

surprisingly reasonable and well-spoken. didn't expect that from this shitposter deluxe.
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The Millennial Question [Simon Sinek]

(original version without the pompous pseudo-motivational music)
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May 06 2018

„Was also ist Recht, was ist Gewalt? Zu dieser Frage gesellt sich eine dritte, übergeordnete: was ist legitim? Die Internierung von Geflüchteten in Lagern, Abschiebung, der Widerstand gegen Abschiebung, die Verteidigung des Bleiberechts?“
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May 02 2018

cutest story ever about edinburgh penguins by Daniel Ross. https://youtu.be/LB4fNN7BVtk
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South Korean Central Bank: Crypto And Blockchain To Provide Cash-Free Society


South Korea’s central bank, the Bank of Korea (BOK), has recently announced it is considering cryptocurrencies and blockchain applications for its project for a “cashless society,” local news TokenPost reports May 1.
Joseph Young@iamjosephyoung

South Korea's central bank says cryptocurrency and blockchain will allow societies to become coinless.

The South Korean gov't has been trying to get rid of coins for a long time, many methods have been suggested but it wants to go with cryptocurrency.https://tokenpost.kr/article-2450 

17.43 - 1 Mei 2018

한국은행 "암호화폐가 ‘동전 없는 사회’ 앞당길 것" - TokenPost

지난해부터 한국은행이 실시한 동전 없는 사회 시범사업이 암호화폐 연구로 탄력이 붙을지 주목된다.한은이 30일 발표한 2017 지급결제 보고서에 따르면 한은은 그간 동전 없는 사회 시범사업을 추진하며 블록체인 및 암호화폐를...

tokenpost.kr
Info dan privasi Iklan Twitter According to TokenPost, BOK announced the official launch of its cash-free society pilot in its “2017 Payment Report” yesterday. The report mentioned that the bank has started exploring possible uses of blockchain and cryptocurrency, such as applying blockchains and passwords to payments. The bank has also established an organization for researching digital currency and analyzing possible effects of cryptographic money on the overall financial system. The major goals of the project are customer convenience and reducing the cost of producing physical currency. In 2016, South Korea reportedly spent KRW 53.7 bln ($47 mln) on issuing physical currency. The government also plans to use the initiative as a means by which to open the underground economy, which is mostly cash-driven. Kwak Hyun-soo, an analyst at Shinhan Investment Corp said:
 It can open the underground economy, and thus enhance equivalence in taxation. The shoe box full of 50,000 won banknotes that you see in movies will disappear in reality (with the advancement of a cashless society).
According to KoreaTimes, the South Korean government began considering phasing out physical money in 2016, and planned to become a “cash-free society” by 2020. In April 2017, the BOK launched a coinless society trial, in which customers could deposit small change from transactions and put them on a prepaid or mobile card to use at convenience stores, discount stores, and department stores. In January, inter-ministerial division on cryptocurrency policy confused the South Korean public when the Ministry of Justice independently declared it would ban cryptocurrency trading. Following a petition, the Minister of Finance said that the government would not ban crypto trading, which was eventually confirmed by the Minister of the Office for Government Policy Coordination in February. Last week, Cointelegraph reported that South Korea’s largest crypto exchange Bithumb is pushing for the adoption of digital currencies in the country. The exchange aims to evolve into a bank-like business in order to make the use of cryptocurrency in daily life more intuitive.
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April 30 2018

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… They must have seen this disaster unfolding – slowly starving to death and forced to live in caves for shelter – right up until they felled the last palm. It was all because of a myth, but a myth so powerful that, despite knowing its madness, they could not resist it.

To Save The Economy, We Have To Break Its One Sacred Rule

We must stop worshiping the false god of GDP growth.

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April 26 2018

April 17 2018

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Demo mit Leichtigkeit

Danke @transformmagazin
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April 01 2018

March 23 2018

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Always the son

March 19 2018

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Mecha: The Rise and Fall of Giant Robots
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March 15 2018

Strategisch manipulierte Migration als Kriegswaffe


Es scheint, dass dieser Flüchtlingsstrom objektive Gründen hat: bewaffnete Konflikte und Kriege wurden in Libyen, Syrien und Irak seit vielen Jahren geliefert, während die Situation in Palästina und Afghanistan auch turbulent ist. In Tunesien und Ägypten, in der Zwischenzeit, die beide den arabischen Frühling erlebt haben, lässt die Situation auch sehr zu wünschen übrig. Kaum jemand nimmt Kenntnis von Bahrain, wo Widerstands-Proteste jahrelang brutal niedergeschlagen wurden, während im Jemen Luftangriffe sogar auf Hochzeits-Prozessionen ausgeführt werden. Die Lage dieser beiden Staaten ist nicht sehr bequem, aber – da gibt es einfach nichts wohin man fliehen könnte. Es gibt auch ein anderes wichtiges Detail: für muslimische Flüchtlinge in Saudi Arabien werden Lager erstellt, aber aus irgendeinem Grund geht niemand dorthin. Als letztes Mittel bleiben sie in Jordanien und in der Türkei.

Gibt es denn irgendeinen allgemeinen Grund für ihren verzweifelten Wunsch, so weit entfernt von ihrer Heimat zu fliehen? Wohlhabende Verwandten, die sich vielleicht schon in der Europäischen Union niedergelassen haben? Oder Geschichten über Sozialleistungen, mit denen sie bequem leben könnten? Schließlich müssen sie, um eine solche Reise zu machen, die Schlepper stattlich bezahlen. Einigen Berichten zufolge nehmen diese Schmuggler zwischen $4.000 und $10.000, um einen einzelnen Flüchtling aus Syrien oder Libyen nach Europa zu transportieren. Auch wenn diese Person reiche Verwandte im Ausland hat, ist das Empfangen von Geld per Banküberweisung im kriegszerrütteten Syrien nicht möglich. Einen Transport auf Kredit organisieren verlangt eindeutig bestimmte Garantien, besonders wenn man bedenkt, dass die Boote oft im Mittelmeer sinken.

Wer gibt die Garantien, die Hunderttausende Menschen antreiben, um aus anderen Kontinenten nach Europa zu fliehen und warum?

Forscher haben eine sehr interessante Tatsache im Zusammenhang mit der Nutzung von sozialen Netzwerken entdeckt. Es ist ans Licht gekommen, dass Anrufe auf Twitter für Flüchtlinge, um nach Deutschland zu reisen, hauptsächlich aus den USA kamen [1]. Die mit dieser Praktik in anderen Ländern verbrachte Zeit war nicht umsonst – vom Iran während der Präsidentschaftswahlen von 2009 bis zu Ägypten und Tunesien, wo die Rolle der sozialen Netzwerke bei der Mobilisierung der Bevölkerung beachtlich war.

Was wir jetzt sehen, ist die praktische Umsetzung theoretischer Berechnungen strategischer Natur. Solche Strategien sind seit langer Zeit in Entwicklung. Dazu zählt eine Studie vom Belfer Center für Wissenschaft und internationale Angelegenheiten an der Harvard University, die den Namen trägt «Strategic Engineered Migration as a Weapon of War» [2], welchen der Autor auch für den Titel dieses Artikels verwendet. Die Studie erschien zunächst in 2008 in der Zeitschrift Civil Wars [Bürgerkriege]. Mit einer Kombination von statistischen Daten und Fallstudie-Analysen liefert der Autor des Werkes, Kelly Greenhill, Antworten auf folgende Fragen: können Flüchtlinge eine bestimmte Art von Waffe sein, kann diese Waffe nur in Kriegszeiten verwendet werden oder auch in Friedenszeiten und wie erfolgreich kann ihre Verwendung sein? Im Großen und Ganzen beantwortet Greenhill diese Fragen bejahend.

In der Tat haben Forscher am Belfer Center, zusammen mit Forschern aus anderen Abteilungen an der Harvard University, am Entwurf von Strategien zur Konfliktbewältigung im Zusammenhang mit breiteren außenpolitischen Themen jahrelang gearbeitet. Der Direktor des Belfer Center, Graham Allison, war Staatssekretär der Verteidigung in der Clinton-Administration. Außerdem finanziert das Zentrum auch die Forschung einer speziellen Task Force, die Russland gewidmet ist.

Die USA tuen nur so als sympathisierten sie mit Europa, das durch die Migrations-Welle schwer getroffen ist. In einem neuen Artikel [3] von Richard Haass, Präsident der einflussreichen globalistischen Organisation „Council on Foreign Relations“, der sich mit europäischen Themen beschäftigt, war die Verwendung des Wortes „to manage“ [verwalten] im Hinblick auf die Migrations-Krise in der Europäischen Union kein Zufall. Die Probleme Europas durch den Zustrom von Flüchtlingen genießend, stellt Haass fest, dass die USA sowohl eine Verpflichtung zur Hilfe gegenüber der Europäischen Union hätten, als auch strategische Interessen in Bezug auf Deutschland und Europa als Ganzes. Trotz dieser «Verpflichtung zu helfen", gab es jedoch überhaupt keine Hilfe aus den USA, weder bei der Kontrolle des illegalen Eindringens in europäische Länder noch bei der vorübergehenden Ansiedlung von Flüchtlingen.

Es gibt auch eine weitere interessante Tatsache. Am 15. September unterzeichnete Barack Obama eine Executive Order zum Einsatz von Techniken der Verhaltensforschung in der öffentlichen Verwaltung. Der jüngste Zweig des Behaviorismus, bekannt als «Nudge“ [schubsen], ist nichts anderes als der letzte Schrei, um Menschen zu manipulieren. Die Hand von Cass Sunstein, der zuvor im Office of Information and Regulatory Affairs in der Obama-Regierung arbeitete, kann hier klar gesehen werden. Zusammen mit einem britischen Kollegen, war er Co-Autor des Buches Nudge: Improving Decisions about Health, Wealth and Happiness, in dem psychologische Manipulations-Techniken im Rahmen des alltäglichen Lebens hinter schönen Worten verborgen sind [4]. (Übrigens ist Sunsteins Ehefrau Samantha Power, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen.) Es gibt keinen Zweifel, dass die ’Nudge’-Technik weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus verwendet wird.

Die effektivste Waffe jedoch, bildlich und buchstäblich gesehen, könnten möglicherweise diese Migranten sein, fähig eine kleine Guerillagruppe einzurichten, um subversive Terroranschläge auf neuem Gebiet auszuführen. Es ist eher interessant zu bemerken, dass die USA nicht nur Gastgeber spielen für diejenigen, welche als die ’vielversprechendsten’ dafür erscheinen, sondern ihnen auch Flüchtlings- und Aufenthaltsrecht, sowie den offiziellen Schutz der US-Regierung gewähren.

Soweit man von einem vor kurzem zugespielten internen Dokument beurteilen kann, besagt ein Sonderbericht, der durch das US Department of Homeland Security an den US-Kongress für das Geschäftsjahr 2014 vorbereitet wurde, zur Frage der Migration, dass im Jahr 2014, das US Citizenship and Immigration Services 1591 Ausnahmen [5] bei persönlichen Antragstellern, für Flüchtlingsstatus, Aufenthaltsrecht und den offiziellen Schutz der US-Regierung macht. Und das aller- interessanteste ist, dass in dem einen oder dem anderen Fall, alle diese Menschen Verbindungen mit Terrorgruppen und umfangreiche Erfahrung in subversiven Aktivitäten haben.

Die Liste enthält alte Verbündete von Washington wie Exilkubaner, Kosovo-Befreiungsarmee Kämpfer, die aus irgendeinem Grund nicht gut in ihrem eigenen künstlich geschaffenen Staat leben können und viele andere verdeckte und offene Verbündete der USA. Es sind Mitglieder der Nationalistischen Republikanischen Allianz aus Salvador, höchstwahrscheinlich diejenigen, die politische Gegner während des Kalten Krieges erschossen haben, und die sich jetzt vor der Justiz verstecken. Es sind Kämpfer aus der demokratischen Bewegung für die Befreiung der eritreischen Kunama – Ethno-Separatisten -, die gegen die eritreische Regierung sind. Es gibt die Tigray Volksbefreiungsfront von Äthiopien und die Oromo Liberation Front aus dem gleichen Land.

Die Liste enthält auch Aktivisten von der birmanischen Chin National Front und ihrem militärischen Flügel, der Chin National Army, die Mitglieder der sogenannten „Unrepresented Nations Peoples Organization“ (UNPO) sind. Mitglieder der „Karen National Union“, einschließlich der Kämpfer der „Karen National Liberation Army“ (eine Ethnie in Thailand und Birma) erhielten auch eine Quote, um in den USA vor Ort zu leben.

Ein Flüchtlingsstatus wurde 49 ehemaligen irakischen Bürgern gegeben, durch die irakische demokratische Partei, die kurdische demokratische Partei und die Patriotische Union von Kurdistan. Die Liste der „1519 Ausnahmen“ enthält auch Mitglieder anderer Organisationen, die sich viele Jahre bewaffneten Konflikten verschrieben haben.

Man kann nur spekulieren über die Art der zukünftigen Kriege, die die USA im Auge haben, wenn sie planen, solche spezifische Migranten als Waffe zu benutzen.

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March 12 2018

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biwomensupport:

by queeravenger

This post is going to explore how biphobia, misogyny, and rape culture intersect at an institutional level to cause the disproportionate rates of sexual violence seen against bisexual women.

Trigger warnings: discussion of rape, corrective rape, sexual assault, sexual harassment, intimate partner violence, abuse, victim blaming, depression, PTSD, suicide, and some graphic examples of biphobic victim blaming

Bisexual women have the highest rates of rape and sexual assault

  • Bisexual women have a 46.1% chance of being forcibly raped. This rate is 2.6 times higher than straight women and 3.5 times higher than lesbian women. Bisexual women also have a 74.9% chance of being coercively raped or sexually assaulted. This rate is 1.7 times higher than straight women and 1.6 times higher than lesbian women (source).
  • 78% of bisexual women report lifetime sexual victimization. Bisexual women report more severe adult victimization and significantly greater rates of revictimization (source).
  • So why is this happening?
  • Bisexual women are hypersexualized. We are stereotyped as promiscuous, slutty, dirty, and always interested in sexual attention. Men are taught by our culture to view bisexual women as sexual objects whose purpose is to fulfill their sexual desires, making it that much easier to disrespect bisexual women’s consent and justify sexual violence against us. This is closely tied to the victim blaming stereotypes that are used to invalidate any victim who can be viewed as too sexual and therefore not a valid victim. As Shiri Eisner put it, “what we have to say about [sexual attention], and whether or not we want to be sexual with anyone, just doesn’t matter. Because our bisexuality is made out to be not about us, but about cishet men” (source).
  • Bisexual women are fetishized. We are seen as sexual objects, as walking porn fantasies, as one-third of a threesome, rather than actual human beings. This causes sexual harassment, sexual assault, abuse, and rape that are specific to (one-male, two-female) threesome fantasies. Bi women frequently report experiences of men soliciting them for threesomes the moment they discover their bisexual identity, which is a form of degrading sexual harassment. Bi women report similar experiences with online dating profiles, even if their profile explicitly states that they are not interested in threesomes. Bi women are also coerced or forced into threesomes because of this.
  • Other biphobic stereotypes about bi women contribute to sexual assault. For example, we are also stereotyped as pretending to be bisexual specifically for men’s attention, which frames things like sexual harassment, assault, and rape as forms of “attention” that we wanted to receive.
  • Bi women are sometimes correctively raped. Corrective rape is a hate crime in which someone is raped because of their sexual orientation or gender identity. Bisexual women experience corrective rape as a form of punishment for being bisexual, usually with the goal of making them heterosexual.
  • Although much of this is related to the way men (especially cis, straight men) are taught to view bisexual women, and although most of the sexual violence against bisexual women is perpetrated by men, people of any gender are capable of believing these stereotypes and perpetuating sexual violence against bisexual women.

Bisexual women have the highest rates of intimate partner violence

  • Bisexual people report significantly higher rates of emotional, financial, sexual, and physical intimate partner violence compared to gay and lesbian people (source).
  • 49.3% of bisexual women are victims of severe physical intimate partner violence. Bisexual women have a 61.1% lifetime prevalence of rape, physical violence, and/or stalking by an intimate partner (source).
  • Why?
  • Abusers tend to target marginalized people, period. Marginalized people are already in a position to have lower self-esteem, be less likely to have supportive friends, family, and communities, have less access to services like counseling and healthcare, be more likely to be treated poorly if they report, and on and on. This is painfully true for bisexuals, because we are not only unsupported by society at large but also often rejected from gay and lesbian spaces and denied their support.
  • Abusive partners sometimes use biphobia to perpetuate sexual violence against their bisexual partners. Abusers might coerce or force their bisexual partners into unwanted sexual acts or threesomes because they are bisexual and they’re “supposed” to want to do those things. Some abusers force their bisexual partners into unwanted open or polyamorous relationships, or expect their bisexual partners to tolerate cheating. 
  • Abusers draw on society’s biphobic narratives to reinforce and legitimize their abuse. For example, it’s common for abusers to say abusive things to their victims like this: “I know you’re cheating on me.” “No one else will ever love you.” “I know you’re lying to me.” But watch how the abuse is strengthened by biphobia: “I know you’re cheating on me, because everyone knows bisexuals are cheaters.” “No one else will ever love you, because no one wants to date a bisexual.” “I know you’re lying, because bisexuals aren’t trustworthy.” And sometimes, biphobia itself is the abuse. “You have to call yourself straight/gay/lesbian if you’re going to be with me.” “I will out you as bisexual if you don’t [do this].” When a bi person being abused hears the same biphobic stereotypes they’ve heard their whole life, it’s not just coming from their abuser - it feels like the whole world agrees. It’s a strategy to make victims feel even more powerless.

Bisexual women have the lowest rates of social support after disclosing victimization

  • (source)
  • Bisexual women have low social support to begin with. Bisexual people have less social support from family and friends (source). Bisexual people are less likely to be out of the closet than gay and lesbian people (source). Bisexual women and lesbians have comparable rates of mental distress in non-urban areas, but while lesbian women’s mental distress lowers significantly in urban areas, bisexual women’s nearly double. Researchers believe this is because of the lack of social support for bisexual women from lesbian and gay communities (source).
  • Biphobic stereotypes about bisexual women create barriers to social support after disclosing trauma. For example, we are stereotyped as untrustworthy liars, which leads to people being less likely to believe or support bi women survivors. The stereotypes of bisexual women as promiscuous and slutty lead to victim-blaming and the belief that either we were not raped or that it was our fault. The stereotype that bisexual women are lying for attention, combined with the widespread belief that women lie about being raped for attention, also contributes to this.
  • Bisexual women are often excluded from LGBT communities and have difficulty finding bisexual communities. If they can find a community, the chances of it being a safe space for bi women survivors are quite slim. LGBT and bi communities continue to have problems addressing intra-community issues of misogyny and rape culture.
  • Sexual assault resources cater to cisgender straight women. LGBT recovery resources are rare, and they usually cater to cisgender gay and lesbian victims. These resources are often unhelpful for bi women, or even unsafe or hostile towards them - although bisexual women survivors report reaching out to the greatest number of formal support resources, they were the least likely to report these resources as helpful (source). There are no known rape recovery resources specifically for bisexual women, other than this blog.
  • Other resources, such as counseling, also often have problems of misogyny, biphobia, and rape culture. Bisexual people often report negative experiences with mental healthcare providers who view their bisexuality as a symptom of mental illness to be overcome. Bisexual people sometimes even experience conversion therapy when seeking out counseling from someone who pressures them to adopt a straight or gay identity instead of a bisexual one. In the same study mentioned above, bisexual women survivors were the most likely to speak to a psychologist, psychiatrist, or mental health professional, but, again, the least likely to report these services as helpful (source).

Bisexual women have the highest rates of depression and PTSD post-rape

  • (source)
  • Bisexual women have higher rates of mental illness to begin with. 45.4% of bisexual women have considered or attempted suicide. This compares to 34.8% for bisexual men, 29.5% for lesbian women, 25.2% for gay men, 9.6% for straight women, and 7.4% for straight men (source). Bisexual people report higher rates of anxiety, depression, suicidality, and negative affect compared to their gay and heterosexual counterparts (source).
  • Bi women survivors are more likely to have experiences that increase the likelihood of depression. Depression after sexual violence is often related to a lack of support, lack of access to recovery resources, feelings of isolation, and experiences of victim blaming - areas in which bisexual women are much worse off.
  • Similarly, bi women survivors are more likely to have experiences that lead to PTSD. PTSD after sexual violence can be related to the traumatic nature of the sexual violence itself or to retraumatizing experiences in the aftermath, and bisexual women survivors experience unique and frequent retraumatization. For example, bisexual women frequently encounter degrading and sexually objectifying language about themselves from society at large as well as from the LGBT community - bi women are described as “slutty,” “dirty,” “sexually available to men,” “cocksuckers,” “dick-worshippers,” “bihets,” and so on. Such language is sexually objectifying and misogynistic towards all bisexual women, and very triggering to those of us who have been assaulted or raped by cis men. Experiencing frequent sexual harassment like unwanted sexual attention and threesome proposals is also retraumatizing. Bisexual women also report higher rates of revictimization, which is extremely retraumatizing and associated with higher chances of developing PTSD.
  • The inaccessibility of mental health resources for bi women survivors makes it difficult for us to cope with and recover from mental illness.

Other reasons

  • Bisexual people are more likely to be disabled, transgender and people of color, meaning that disabled bisexual women, trans bisexual women, and bisexual women of color are dealing with ableism, transmisogyny, and/or racism on top of biphobia, misogyny, and rape culture. This significantly increases their chances of facing sexual violence and intimate partner violence. If they do, they are even more likely to experience depression, PTSD, and low social support. It is also important when analyzing the above statistics to keep in mind that white, cisgender, and abled bisexual women have lower chances of these negative experiences.
  • Bi women survivors who didn’t figure out their bisexual identity until after their trauma, or who were closeted to their abusers and rapists, are still impacted by all of this. Marginalization, even when not obvious or announced, still makes people more vulnerable to abuse and violence. Issues like low social support, inaccessible recovery resources, and higher rates of mental illness are problems for these bi women survivors as well.
  • Since this issue is largely invisible and misunderstood, there are no known sexual violence prevention efforts specific to bisexual women.

Resources

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March 10 2018

March 09 2018

Spaltung der Bevölkerung in sich bekämpfende Gruppen – Die Strategie der multipolaren Konfrontation


Es ist von großer Wichtigkeit, aus der unmittelbaren, oft emotionalen Verflochtenheit in die täglichen Ereignisse des Zeitgeschehens immer wieder zurückzutreten und den Überblick und Zusammenhänge zu suchen. Dann kann man bemerken, dass vieles Ausdruck von politischen Methoden und Strategien ist, mit denen planmäßig bestimmte Ziele der Herrschenden verfolgt werden. Die Bevölkerung ist da oft nur Manövriermasse, in der Gruppen gegeneinander ausgespielt werden, um ein Aufwachen und  geschlossenen Widerstand zu verhindern. Manches gelingt allerdings auch nicht.

Das Konzept z. B., durch das ungeheure Lügengebäude über die ab 2014 eskalierende Ukraine-Krise1 Russland als den Schuldigen darzustellen und die europäische Bevölkerung gegen Russland aufzubringen und langfristig eine europäisch-russische Feindschaft zu erzeugen, ist bisher gescheitert. Dies wurde bereits am Ende des vorangegangenen  Artikels dargestellt.2 Insbesondere in Deutschland sind viele Menschen gerade an der verlogenen Ukraine-Berichterstattung zu einer kritischen Haltung gegenüber der regierungstreuen „Lügenpresse“ aufgewacht.

Die Ukraine-Lügen werden zwar noch immer aufrechterhalten, sind aber in den Hintergrund getreten. Denn die USA wollen als angebliche Demokratie immer das Gesicht wahren und brauchen die allgemeine Zustimmung der eigenen wie auch der Bevölkerung der jeweils benötigten Vasallenstaaten, um zu offenen militärischen Aktionen zu schreiten. So schrieb der US-Geostratege Brzezinski:

Da Amerika im eigenen Land strikt auf Demokratie hält, kann es sich im Ausland nicht autokratisch gebärden. Dies setzt der Anwendung von Gewalt von vornherein Grenzen, besonders seiner Fähigkeit zu militärischer Einschüchterung. Nie zuvor hat eine volksnahe Demokratie internationale Vormachtstellung erlangt. Aber das Streben nach Macht wird kein Volk zu Begeisterungsstürmen hinreißen, außen in Situationen, in denen nach allgemeinem Empfinden das nationale Wohlergehen bedroht oder gefährdet ist.“

Ja, vielfach sei die Zustimmung der Bevölkerung für das internationale Engagement der USA erst aufgrund besonderer Ereignisse erfolgt, wie zum Eintritt Amerikas in den Zweiten Weltkrieg durch die „Schockwirkung, die der japanische Angriff auf Pearl Harbour ausgelöst hatte.“ 3

So findet nur ein leiser martialischer Aufmarsch der Nato im Baltikum und in Polen zum „Schutz“ der osteuropäischen Staaten statt. Man wartet wohl auf eine nächste Gelegenheit, ein neues inszeniertes oder provoziertes Ereignis, durch das die Emotionen der Menschen erregt und für die geplante Sache gewonnen werden können.

Gefahr der Islamisierung

Parallel wird eine weitere Strategie verfolgt, die zum Ziel hat, eine geschlossene Haltung der Bevölkerung gegen die seit Anfang des Jahrhunderts aufgebaute Gefahr des Islam dadurch zu verhindern, dass die Bevölkerung in unterschiedliche Gruppierungen gespalten wird, die sich gegenseitig bekämpfen. Der Geisteswissenschaftler und Philosoph Lars Grünewald bezeichnet dies als Strategie der multipolaren Konfrontation. Strategie deshalb, weil diese Dinge ja nicht einfach so zufällig entstehen, das muss man sich klarmachen, sondern insbesondere durch die Meinungsmacht der Medien gezielt erzeugt werden.

Die geschaffene globale Gefahr des Islam4 hatte eine Verschärfung durch die mit bestialischen Grausamkeiten in Syrien bekannt gewordene Terrorgruppe „Islamischen Staat“ erhalten, der seine Entstehung eben auch der amerikanischen Invasion und Politik im Irak verdankt.5 Insbesondere viele IS-Kämpfer aus Europa, ca. 5.000 von insgesamt ca. 40.000, von denen immer mehr nach Europa zurückkehren, erhöhen die Gefahr der Radikalisierung des sowieso schon fundamental radikalen Islam bei den Massen islamischer Flüchtlinge und Migranten, denen die herrschenden Eliten alle Tore geöffnet haben.

So war klar, dass sich in wachsamen Teilen der Bevölkerung Angst vor einer schleichenden Islamisierung des eigenen Landes, ja der ganzen abendländischen Zivilisation breit machte. Sie führte zu größeren Demonstrationen in Deutschland, etwa die der „Hooligans gegen Salafisten“ oder zur Gründung der „Pegida-Bewegung“, der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, aus der die seit 2014 regelmäßig stattfindenden Montags-Demonstrationen in Leipzig hervorgegangen sind.
Wie konnte man verhindern, dass sich dies zu einem Widerstand der ganzen Bevölkerung auswächst?

Methoden der Spaltung

Als erstes wurden in den Medien über die Namen dieser Bewegungen und dieser Protestaktivitäten  Antipathien hervorgerufen, wie Lars Grünewald beschreibt.
„´Hooligans gegen Salafisten` stellt den normalen Bürger Deutschlands zunächst vor die Frage, mit welcher Gruppe er sich denn eher identifizieren möchte, mit den Hooligans oder den Salafisten. Und das Ergebnis ist voraussehbarerweise, dass beide Gruppierungen als antipathisch erscheinen.“
Bei dem Namen der Pegida-Bewegung „wird man zunächst vermutlich allgemein der Auffassung sein, dass eine Islamisierung Europas und der westlichen Zivilisation keineswegs als wünschenswert erscheint.“ Auf der anderen Seite werden aber die Ausdrücke „Patriotische Europäer“ und die Verwendung des Wortes „Abendland“ so dargestellt und kommentiert, „dass es sich hier um eine hoffnungslos reaktionäre Bewegung handelt, die das Gedankengut nationalistischer, faschistischer, gegebenenfalls nationalsozialistischer Ideologien wiederzubeleben gedenkt und insofern auch allgemeine Ablehnung erzeugen muss.“ 6

Nach dem Eskalieren der Demonstrationen im Oktober 2014 folgte
die unverzügliche soziale Ächtung und Kriminalisierung all dieser Bewegungen durch die deutschen Leitmedien, verbunden mit dem unvermeidlichen Nazi-Vorwurf und der Aufforderung zu umfangreichen Gegendemonstrationen. Diese haben dann auch stattgefunden und haben dazu gedient, wie gewünscht das politische Klima weiter aufzuheizen. Die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus einerseits, der Kampf einiger Gruppen gegen die Islamisierung des Abendlandes und der daraus entstehende Kampf gegen die „nationalistisch“ orientierten Bewegungen füllten die Schlagzeilen, bestimmten das politische Klima in Deutschland, heizten es immer weiter auf.“  

Das islamistische Attentat auf das französische Satire-Magazin Charly Hebdo am 7. Januar 2015 mit 17 Toten und weiteren Toten in den folgenden Tagen führte zu einer weiteren Eskalation der beschriebenen Entwicklung.
„Hier wurde von den Medien eine Stimmung des allgemeinen Zusammenstehens der westlichen europäischen Zivilisation gegen die islamische Bedrohung erzeugt und protegiert. Und es wurde die Bevölkerung zu umfangreichen Solidaritätsbekundungen mit Charly Hebdo aufgerufen. Dazu wurden auch gleich entsprechende Formen und Motive angeboten, bei denen das Wichtige ist, dass die Solidarisierung mit der Zeitschrift Charly Hebdo vorbehaltlos, nämlich „Ich bin Charly Hebdo“, geschah und nicht etwa nur partiell, nämlich in Bezug auf die Verteidigung der Presse- und Meinungsfreiheit. Diese fehlende Differenzierung, dass man ja durchaus auf der einen Seite für vollkommene Presse- und Meinungsfreiheit eintreten kann, auf der anderen Seite sich keineswegs unbedingt mit dem solidarisieren muss, was die Presse aus dieser Meinungsfreiheit macht, hat gezielt zur Eskalation des Konfliktes beigetragen.
Denn die vorbehaltlose Identifikation weiter Teile der europäischen Bevölkerung bedeutet eben auch die Identifikation mit dem Gegenstand des Artikels, nämlich den Mohammed-Karikaturen, die von weiten Kreisen der islamischen Bevölkerung als beleidigend empfunden worden sind. Wenn sich nun große Teile der europäischen Zivilisation mit dem, was als beleidigend empfunden wird, solidarisieren, kann das ja nur als eine kollektive Beleidigung empfunden werden. Und das wird natürlich weitere Attentate und weitere Todesopfer und damit eine weitere Aufheizung der politischen Szenerie, des politischen Klimas zur Folge haben. Somit werden also durch die Solidarisierung mit den Mohammed-Karikaturen aggressive Gegenreaktionen geradezu provoziert. Und was sich damit in gewissem Sinne selber inszeniert, ist gerade derjenige Kampf der Kulturen, der „clash of zivilisations“, der im Mittelpunkt von Huntingtons Konzept gestanden hat.“

Man sieht, dass hier ganz gezielt subtile Methoden der Steuerung der Bevölkerung durch die Medien eingesetzt werden, wie L. Grünewald hervorhebt, um diesen „Clash of Civilisations“ tatsächlich hervorzubringen. Denn von alleine oder nur aufgrund aggressiver Ambitionen des Islam entfalte sich ein solcher Konflikt nicht; dazu bedürfe es einer entsprechenden gezielten politischen und medialen Anheizung.

Strategie der multipolaren Konfrontation

Machen wir uns die Strategie hinter den Ereignissen bewusst. Millionen von Menschen aus islamischen Ländern dringen seit Jahren in den westlichen Kulturkreis ein. Radikale Angehörige des Islam verüben gezielt terroristische Attacken auf Teile der Bevölkerung. Dies löst in der Bevölkerung unterschiedliche Reaktionen aus. Eine Gruppierung betrachtet nur den islamistischen Terror als Gegner, den Islam selbst aber als eine zu tolerierende Religion wie jede andere auch. Eine andere Gruppierung sieht jedoch nicht nur im Terrorismus, sondern auch im Islam ganz allgemein und in den islamischen Expansionsbestrebungen eine Bedrohung.

Beide sind Terrorismus-Gegner, doch ihre unterschiedliche Haltung zum Islam spaltet sie. Solche, die auch gegen den Terrorismus sind, sehen sich auf der anderen Seite veranlasst, den Islam als harmlos darzustellen und unter den Parolen „Kampf gegen rechts“, „Kampf gegen Nationalismus“, „Kampf gegen Intoleranz“ und dergleichen gegen die Islam-Gegner zu kämpfen.

„Die multipolare Konfrontation beruht also auf der Zersplitterung zunächst einheitlich agierender Gruppen so, dass die Gruppe in zwei Teilmengen gespalten wird, die einander dann bekämpfen, weil sie nicht mehr gemeinsame Gegner haben, sondern gerade deswegen eine interne Gegnerschaft ausbilden, weil sich die einen mit einem bestimmten Gegner solidarisieren, etwa dem Islam als solchem, während die anderen genau diese Gruppierung als Gegner auffassen. Und wenn dieses Prinzip nun konsequent fortgesetzt wird, dann spalten sich auch wiederum die durch Abspaltung entstandenen Gruppen. Also die Pegida zerfällt in unterschiedliche Richtungen, die AfD zerfällt in unterschiedliche Fraktionen, und es entstehen immer kleinere Splittergruppen.“ 7

Darauf sieht man, wie durch die Medien weitere Splitterungen der Bevölkerung provoziert werden. Silvester 2016 wurden in großem Umfang Frauen durch überwiegend islamische Ausländer sexuell belästigt. Für diejenigen Menschen, die liberal und tolerant dem Islam und den hereingekommenen Moslems gesonnen sind, entstand nun das Dilemma, beide, die islamischen Ausländer und natürlich die Frauen auf der Seite schützenswerter Existenzen zu finden. Indem nun aber die Medien berichten und dokumentieren, dass muslimische Ausländer Frauen angreifen, muss sich die Tendenz ergeben, dieses Lager wiederum in zwei Teilgruppierungen zu spalten.

„Nämlich eine Gruppierung, die sinngemäß sagt: Wenn jetzt Ausländer Frauen angreifen, dann ist ein gewisses Maß der Toleranz überschritten, denn Frauen sind selbstverständlich nicht nur gegen Übergriffe Deutscher, sondern auch gegen Übergriffe von Ausländern zu schützen, und dann müssen diese Ausländer bestraft und gegebenenfalls als Kriminelle ausgewiesen werden. Die andere Teilgruppierung sieht bereits darin aufkeimenden Rassismus und wendet sich dagegen, dass hier jetzt nationalistische dumpfe Vorurteile gefördert und verbreitet werden durch diese Auffassung eben, dass man Ausländer bestrafen müsse, wenn sie Frauen sexuell belästigen. Dadurch geschieht wiederum eine Spaltung einer zuvor in Bezug auf ihre Wertevorstellungen homogenen und einheitlichen Gruppe.“ 8

Eine nächste Aufsplitterung entstand dadurch, dass das BKA und andere davor warnten, mit den Flüchtlingen auch wirkliche oder potenzielle Terroristen nach Deutschland eingereist seien – worauf ja jeder normal denkende Mensch von selber kommen kann, wenn auf umfangreiche Einreisekontrollen verzichtet wird. Auch die Befürworter der unbegrenzten Flüchtlingsaufnahme sind natürlich gegen das Eindringen von Terroristen nach Deutschland. Eine Gruppierung votiert nun dafür, zu einer restriktiveren Flüchtlingspolitik zurückkehren. Eine andere sieht darin wieder eine Diffamierung von Flüchtlingen, die unter Generalverdacht gestellt würden. An dem Prinzip des ungehinderten Zustromes dürfe prinzipiell aus Gründen der Menschenfreundlichkeit nichts geändert werden.
Wiederum entsteht eine immanente Opposition, indem solche Menschen, die prinzipiell der Zuwanderung positiv gegenüberstehen, gespalten werden.

Das hat für den einzelnen Menschen eine einschneidende Bedeutung. Er steht jetzt nicht mehr wie noch im Kalten Krieg vor der einfachen Entscheidung von Pro und Contra, sondern ist jetzt angesichts einer immer mehr wachsenden Zahl von Splittergruppen zu vielfältigen individuellen Stellungnahmen gezwungen. L. Grünewald nennt die Summe aller individuellen Stellungnahmen eines einzelnen Menschen sein individuelles „Positionierungs-Profil“, in dem seine gesamten Sympathien und Antipathien gegenüber den unterschiedlichen politisch relevanten Gruppierungen eingegangen sind.

„Nun wird ein solcher Mensch nur mit solchen anderen Menschen vorbehaltlos zusammenarbeiten und an einem Strang gesellschaftlich ziehen, der dasselbe individuelle Positionierungsprofil besitzt, der also in seinen Vorlieben und Abneigungen mit ihm weitgehend lückenlos übereinstimmt. Bei einer solchen Vielzahl unterschiedlichster Positionierungsmöglichkeiten ist aber die Chance, vollständig Gleichgesinnte zu finden, sehr gering, und sie wird immer geringer. Stattdessen wächst die Möglichkeit, trotz weitgehender Übereinstimmungen, an bestimmten Diskrepanzen, bestimmten nicht mehr miteinander zu vereinbarenden Einstellungen, Konflikte entstehen zu lassen und sich als gesellschaftliche Gruppierung wiederum auseinanderzudividieren.“ 9

Lähmung der Bevölkerung

Das bedeutet, dass die Menschen in der Summe immer weniger in der Lage sind, zusammenzuarbeiten. Nur durch Zusammenarbeit können aber von der Bevölkerung gesellschaftliche Veränderungen und Reformen erreicht werden. Sie verschwinden daher immer mehr aus dem Bereich des Möglichen.

Das ist gerade der Sinn dieser Strategie. Die Bevölkerung soll in immer kleinere Splittergruppen zerlegt werden, „die sozusagen systematisch Antipathien entfalten gegen mindestens eine andere Splittergruppe, mit der ein potentieller Mensch, der mit mir zusammenarbeiten könnte, sympathisiert. Und aufgrund dieses Interessenunterschiedes, dieses Neigungsunterschiedes, ist dann eine vorbehaltlose Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Es entstehen jetzt also, wenn wir wiederum die Menschen, die dasselbe Positionierungsprofil besitzen, in eine Menge zusammenfassen, immer kleinere und am Ende schließlich verschwindend kleine Schnittmengen, die aus solchen Menschen bestehen, die noch miteinander arbeiten können, ohne grundlegende weltanschauliche Differenzen aufzuweisen.

Auf diese Weise wird das Oppositionspotential beständig zersplittert und schwächt sich damit ab. Das ist nichts anderes als der Zerfall der Zivilgesellschaft, der heute bereits stattgefunden hat und den ich für nicht umkehrbar halte. Die Menschen werden, soweit ich sehen kann, so sehr von ihren eigenen Sympathien und Antipathien getrieben, dass sie nicht in der Lage sind, mit genügend vielen Menschen zusammenzuarbeiten und tatsächlich gesellschaftliche Veränderungen in relevantem Maße zustande zu bringen. Die Gesellschaft ist also primär in innere Kämpfe verstrickt. Das ist die wichtigste politische Erscheinung unserer Zeit. (…) Dies geschieht mit großem Erfolg, und die Spaltung der Gesellschaft ist so weit vorangeschritten, dass von einer einheitlichen Zivilgesellschaft inzwischen nicht mehr die Rede sein kann.“ 10

Während die Zivilgesellschaft, von den Medien gelenkt, mit ihrer eigenen Zerstörung vollauf beschäftigt ist, bleiben so die wirklichen Entscheidungsprozesse und die Gestaltung der Gesellschaft bei den politischen und wirtschaftlichen Eliten, die unbehelligt und unkontrolliert von der Zivilgesellschaft nach ihren Zielsetzungen gestalten können. „Droht sich die Antipathie gegen die Initiatoren, also gegen die Strategen zu richten, von denen diese Gestaltung ausgeht, wird sofort über die Medien ein neuer Gegner serviert oder ein alter wieder aufgewärmt und das Aggressionspotential, die Antipathie, darauf abgelenkt.“  

Bei der Urteilsabhängigkeit vieler Menschen von der öffentlichen Meinung fällt es den Medien nicht schwer, die Emotionen der Menschen so zu instrumentalisieren, dass sie in der Regel nicht dort ihre Gegner sehen, „wo sie wirklich sind, sondern dort, wo ihnen suggeriert wird, dass sie seien.“


1    Vgl. Die Verdrehungen im Ukraine-Konflikt
2    Die US-inszenierten Konfrontationen anderer
3    Brzezinski: Die einzige Weltmacht, Frankfurt/M, S. 59, 45
4    Vgl. Anm. 2
5    Vgl. Das Zerstörungswerk der USA im Irak
6    Lars Grünewald Video 4/7 ab min. 4.06
7    Lars Grünewald a.a.O. ab min. 12.13
8    Lars Grünewald a.a.O. ab min. 14.19
9    Lars Grünewald a.a.O. ab min. 18.25
10  Lars Grünewald a.a.O. ab min. 19.50

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March 08 2018

SRF: Die Propaganda-Analyse


srf-propaganda-analyse-600

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) leistet mit seinen Nachrichten- und Informations­sendungen einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung in der Schweiz. Doch wie objektiv und kritisch berichtet das SRF über geopolitische Themen? Um dies zu überprüfen, wurde erstmals eine systematische Analyse der SRF-Berichterstattung zu einem geopolitischen Ereignis durchgeführt.

Die Resultate sind alarmierend: In allen untersuchten Beiträgen des SRF wurden Propaganda- und Manipulationstechniken auf redaktioneller, sprachlicher und audiovisueller Ebene festgestellt. Beispiele sind die Zuteilung von Redezeit an nur eine Konfliktpartei, die intransparente Kennzeichnung von Drittquellen, die Auslassung von Kontext, tendenziöse Formulierungen, unbelegte Behauptungen und Suggestionen, manipulative Bearbei­tungen von Film­material sowie Falschübersetzungen.

Alle verwendeten Manipulationstechniken fielen zugunsten der Konfliktpartei USA/NATO aus. Insgesamt muss somit von einer einseitigen, selektiv-unkritischen und wenig objektiven Berichterstattung durch das Schweizer Radio und Fernsehen gesprochen werden. Mögliche Ursachen für diesen Befund werden diskutiert.

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https://swprs.org/srf-propaganda-analyse/




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